Gesetze Immobilienmakler

Diese Gesetze muss Ihr Immobilienmakler kennen

Bei seiner Arbeit bietet ein Immobilienmakler viele Dienstleistungen rund um den Kauf und dem Verkauf von Immobilien an. Dazu ist ein breites Wissen zu ganz unterschiedlichen Themen zwingend notwendig. Ein seriöser und kompetenter Immobilienmakler kennt zum Beispiel alle Verordnungen und Gesetze, die für die Immobilien- und Wohnwirtschaft vonnöten sind. Einen kleiner Überblick erhalten Sie hier.

Damit beim Verkauf oder dem Erwerb einer Immobilie alles rechtlich sicher abläuft, beschäftigt sich ein Immobilienmakler fortlaufend mit der aktuellen Gesetzeslage. Schließlich geht es darum, Eigentümer und Kaufinteressenten umfassend zu beraten und sie während des (Ver-)Kaufprozesses kompetent begleiten zu können.

Diese Gesetze der Immobilienwirtschaft gehören zum Wissensrepertoire des Immobilienmaklers

Verordnungen und Gesetze, die Ihr Immobilienmakler kennen muss, sind eine ganze Menge: das Gebäudeenergiegesetz (GEG), das Geldwäschegesetz (GWG), das Wohnungsvermittlungsgesetz (WoVermittG), die Makler- und Bauträgerverordnung (MaBV), das Mietrecht, die Betriebskostenverordnung (BetrKV), die EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) inklusive des Maklerrechts sowie die Immobilienwertungsverordnung (ImmoWertV). Zwei Gesetzesgrundlagen aus dieser langen Liste schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Das Gebäudeenergiegesetz

Seit dem 1. November 2020 gültig, wurde das Gebäudeenergiegesetz eingeführt, um dabei zu helfen, die Klimaziele der Bundesregierung bis 2030 umzusetzen. Vorherige Gesetze wie das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG), das Energieeinsparungsgesetz (EnEG) und die Energieeinsparverordnung (EnEV) wurden damit ungültig.

Die energetischen Standards des GEG umzusetzen ist Pflicht, wenn eine Immobilie durch Kauf oder Erbe den Besitzer wechselt. Es sei denn, der vorherige Eigentümer hat sich bereits darum gekümmert. Nach dem Kauf eines Altbaus tritt eine zweijährige Frist ein, in der die energetischen Vorgaben umgesetzt werden müssen. Dazu zählt zum Beispiel die Umstellung des Heizungssystems auf erneuerbare Energien oder die Sanierung der Fassade.

Das Wohnungsvermittlungsgesetz

Dieses Gesetz gibt es schon seit über 50 Jahren: 1971 wurde es eingeführt und im April 2015 zuletzt abgeändert, regelt es z.B., wann und wie ein Immobilienmakler eine Vermittlungsprovision erhält. Vermittelt jemand beispielsweise preisgebundenen Wohnraum und öffentlich geförderte Wohnungen, erhält er kein Vermittlungsentgelt. Wirtschaftliche Verflechtungen müssen zudem ausgeschlossen sein, ein Immobilienmakler muss stets unabhängig bei der Wohnungsvermittlung handeln.

Um Fehler zu vermeiden und Bußgelder zu umgehen – die es etwa beim GEG geben kann – ist es auf jeden Fall ratsam, sich einen Experten an die Seite zu holen. Lassen Sie sich von einem Immobilienmakler beraten, der, wie Sie jetzt wissen, ein breites Wissen vorweisen kann und in allen Verkaufslagen kompetent berät.

Sie möchten Ihre Immobilie verkaufen oder / und suchen ein neues Zuhause? Dann beraten und unterstützen wir Sie gerne. 

Kontaktieren Sie uns, wir beraten Sie gerne.
Gelsenkirchen-Buer Tel. 0209 31000 oder Recklinghausen Tel. 02361 8909010

Weitere wichtige Informationen:
Infos zur Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV) >>>

 


Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: ©Bits and Split