professionelle Wertermittlung

Eine professionelle Wertermittlung ist das Fundament

Folgende Situation erleben wir immer wieder:“ schildert Immobilienberater und Sachverständiger für Immobilienbewertung Ralf Robert Hundt aus Gelsenkirchen. „Als Herr Schmidt (Name geändert) nach fast 40 Jahren seine Immobilie verkauften wollte, hatte er eine grobe Vorstellung von ihrem Marktwert. Er wusste noch genau, wie viel sie damals gekostet hat und er hatte die Preisentwicklung der letzten Jahre immer wieder verfolgt. Also bot er sie zu dem Preis an, den er für angemessen hielt. Doch die Ratlosigkeit war groß, als sich trotz der hohen Nachfrage nach Wochen keine Interessenten bei ihm meldeten. Dabei ist die Immobilie gut in Schuss. Wieso will sie keiner kaufen?“

Da sich nach fast zwei Monaten kein Interessent meldete, wandte sich Herr Schmidt an uns. Er erklärte uns, wie er vorgegangen war und wollte wissen, warum sich kein Interessent auf sein Inserat meldete. „Stimmt etwas mit meiner Immobilie nicht? Die Nachfrage nach Immobilien ist doch trotz Corona ungebremst hoch.“, sagte er.

Der emotionale Marktwert

Als wir uns sein Inserat ansahen, fiel uns gleich der hohe Angebotspreis auf. Wir kannten seine Immobilie bis dahin zwar nur von Fotos, aber sein Angebotspreis war augenscheinlich deutlich zu hoch. Herr Schmidt war sehr überrascht. Bei seiner Preisvorstellung spielten Emotionen und Erinnerungen eine große Rolle. Schließlich hatte er in der Immobilie den Großteil seines Lebens verbracht. Als wir ihm erklärten, worauf es bei einer professionellen Immobilienbewertung ankommt und dass wir sein Haus gerne einmal ordentlich bewerten, stimmte er einer Besichtigung vor Ort zu.

Der reale Immobilienwert

Die Immobilie war sehr gepflegt und die letzte Modernisierung nur wenige Jahre her. Mängel gab es kaum. Auch die Lage war optimal für Familien geeignet. Wir nahmen die Gebäudeunterlagen genauer unter die Lupe: Wie groß ist das Grundstück und wie groß die Wohn- und Nutzfläche? Belastet ein Wohnrecht oder eine andere Eintragung das Grundbuch der Immobilie und somit den Verkehrswert? All das floss in unsere Bewertung mit ein. Da das Einfamilienhaus über zwei Anbauten (unterschiedliche Baujahre) verfügte, war sie zu individuell, um sie mit dem Vergleichswertverfahren zu bewerten. Deshalb ermittelten wir den Wert mit dem Sach- und Ertragswertverfahren. Anschließend schlugen wir Herrn Schmidt eine exakt auf seine Immobilie angepassende Vermarktungsstrategie vor.

Da das Haus schon fast zwei Monate zum Verkauf stand, war es bei Immobiliensuchenden bereits bestens bekannt. Solche Fälle können problematisch sein. Interessenten werden skeptisch, wenn eine Immobilie nach einiger Zeit zu einem niedrigeren Angebotspreis angeboten wird. Sie fragen sich dann, ob mit der Immobilie etwas nicht stimmt. Auch hierfür empfahlen wir Herrn Schmidt eine passende Strategie für den Umgang mit Interessenten. Nachdem sich Herr Schmidt von unserer Expertise überzeugt hatte, beauftragte er uns mit dem Verkauf seines Einfamilienhauses. Wir kümmerten uns um die Vermarktung und übernahmen das Besichtigungsmanagement. Sechs Wochen später war das Haus zu einem sehr guten Preis verkauft. Nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages sagte uns ein glücklicher Herr Schmidt: „Hätte ich mein Häuschen mal lieber gleich professionell bewerten und vermarkten lassen!“

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Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

Foto: ©Chlorophylle